Zeit – haben wir irgendwie alle zu wenig oder? Aber woran liegt das?
In den meisten Fällen daran, wie wir sie nutzen. Es gibt Dinge, die einfach Zeit kosten, wie Arbeit oder Fahrtstrecken, die zwangsläufig zurückgelegt werden müssen.
Doch auch in unserer Freizeit lässt uns das Gefühl oft nicht los, dass wir dem Tag hinterherrennen und am Ende doch nichts geschafft haben. Das ist natürlich nur eine subjektive Wahrnehmung, denn irgendetwas haben wir ja schließlich mit der Zeit angestellt. Offenbar aber nicht so, wie wir es uns eigentlich erhofft haben.
Erstmal sollten wir uns überhaupt bewusst machen, wofür wir viel Zeit aufbringen. Verlieren wir uns z.B. schnell beim Surfen im Internet oder in Social Media? Oder damit, dass wir erst einmal Ordnung schaffen müssen, um überhaupt mit einer anderen Sache beginnen zu können. Oder haben wir schlicht gar keinen Plan, was wir überhaupt tun wollen, sodass wir gar nicht erst wissen, wo wir anfangen sollen?
Wenn wir wissen, wo wir unsere kostbare Zeit verlieren, können wir auch nach Lösungen suchen. Was mir sehr hilft ist Planen und mir Dinge zu verschriftlichen. Ich plane z.B. gerne mein Essen und meine Einkäufe für die Woche. Das spart mir dann an stressigen Tagen nicht nur Zeit, sondern auch Nerven. Ich muss mir keine Gedanken mehr darum machen, sondern schaue einfach auf den Plan und weiß, was zu tun ist 😀

Und auch, wenn es auf den ersten Blick kontraproduktiv erscheint: Pausen wirken Wunder. Es reichen meist schon 5-10 Minuten. Einfach einmal innehalten, tief durchatmen, kurz sammeln und ggf. aufschreiben, was man als Nächstes tun möchte. So geht man nicht kopflos an die nächsten Aufgaben, sondern konzentriert. Und das spart am Ende unglaublich viel Kraft und Zeit.
Bei Instagram habt auch ihr mir ein paar Tipps geschickt, wie ihr eure Zeit besser managed, die ich hier auch gerne teilen möchte:
- Priorisieren
- To-Do-Listen machen
- 5 Minuten Meditation, um Klarheit zu schaffen und zur Ruhe zu kommen
- 2 Minuten-Timer: Aufräum-Taktik, wenn man das Gefühl hat, noch etwas schaffen zu müssen
- Digitaler Kalender mit Erinnerungsfunktion
- Bewusst Zeitpuffer einplanen
- Dinge kombinieren, z.B. ein Buch lesen, während man in der Bahn sitzt oder Podcast hören bei Autofahrten
Und noch ein paar Dinge, die ich euch gerne ans Herz legen möchte:
- Fünfe gerade sein lassen – Perfektionismus kann uns unglaublich belasten
- Sich bewusst machen, was man geschafft hat und nicht, was man nicht geschafft hat
- Zeiträume einplanen für Zeiträuber und dafür dann einen Timer setzen, z.B. 30 Minuten Social Media-Time
- Mach etwas Kreatives, das fördert die Produktivität und bringt neue Sichtweisen
- Iss viel ballaststoffreiches Gemüse und komplexe Kohlenhydrate. Die geben dir Kraft, um voller Energie ans Werk zu gehen
- Momente genießen und bewusst wahrnehmen – denn auch die vermeintlich kleinen Dinge im Leben sind wertvoll. Dann bekommen sie auch einen ganz anderen Stellenwert, wenn du auf den Tag zurückblickst
